Worte zum Wein

Unser wichtigstes Prinzip in den Weingärten ist der naturnahe Weinbau. Im Winter werden die Reben individuell geschnitten, eine angepasste Laubarbeit und ein sorgfältiger Pflanzenschutz folgen während der Vegetationsperiode. In den Weingärten findet sich eine Dauerbegrünung, die bei Bedarf gemulcht, gelockert oder umgebrochen wird.

Der Grüne Veltliner als Hauptsorte wächst u.a. am "Hühnerkropf", wo sich im "Altweingarten" noch verschiedene alte Edelsorten für den Gemischten Satz und der Blaue Portugieser finden. Der 1998 ausgepflanzte Weißburgunder und der Blaue Zweigelt stammen von der "Galgenleithen".

In den Traismaurer Rieden entwickeln die Trauben aufgrund des milden Klimas und der gesunden Böden mit sandiger, lehmiger, teilweise auch schottriger Struktur ihre gebietstypische Ausprägung. Die heißen Sommer und warmen Herbsttage sorgen in der Phase der Traubenreife für ansprechende Zuckergrade bis 18°Oe KMW. Von besonderer Bedeutung während der heißen Sommertage sind die angenehm kühlen Nächte, die wesentlich für das spätere Saurespiel in den Weinen verantwortlich zeichnen.

Bei der Lese (Anfang bis Mitte Oktober) werden die Trauben handgelesen, in kleinen Bottichen rasch zum alten Presshaus im Tobel transportiert und sofort gerebelt.

Unsere Prinzipien im Keller heißen Gelassenheit, Geduld und Sauberkeit. Das zur Bereitung der Weißweine bestimmte Lesegut wird je nach Sorte und je nach Reifegrad rasch gepresst oder bis zu 4 Stunden in der Maische stehen gelassen. Nach der traditionellen Methode der offenen Maischegärung werden die Trauben für den Rotwein ca. 2 bis 4 Tage angegoren. Aus dieser Maische wird nach ca. 4 bis 6 Stunden roter Traubensaft für den späteren Roséwein entnommen.

Der nach dem Abpressen gewonnene Most wird entschleimt und sortenrein zur Vergärung gebracht. Durch die Zugabe von Zucht- und Reinhefen soll bei einer Gärtemperatur von ca. 18°C ein gleichmäßiger Verlauf der alkoholischen Gärung erzielt werden. Nach Gärende bzw. nach der "rauhen Fülle" erfolgt die Schwefelung, wenige Wochen später wird der "Staubige" vom Geläger gezogen und meist Anfang Dezember vorfiltriert.

Während der Wintermonate reifen die Jungweine in NIRO- und Kunststofftanks bei einer konstanten Temperatur im TOBEL-Keller heran. Haben die Weine ihr charakteristisches Bukett entwickelt, werden sie zu Frühlingsbeginn in Flaschen gefüllt. Alle Weine werden trocken ausgebaut, weisen einen Alkoholgehalt von ca. 11,5 Vol.% auf und haben eine fruchtig frische Säure (ca. 5,8%).

Infos und Termine

Buschenschank 2018

tägl. geöffnet ab 16:00

07. 05. - 20. 05. 2015

27. 08. - 09. 09. 2015

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